Gehversuche. Überlegungen zur Stadtwahrnehmung beim Gehen
(GrazMuseum, 22.03. – 03.06.2013)

 

Laut Roland Barthes können Städte mit einem Gedicht verglichen werden, dem erst die Bewohner/-innen einen Rhythmus geben, indem sie sie durchlaufen. Durch unser Gehen verändern wir die Realität einer Stadt, die sich beständig neu konstituiert. Der Ausstellung „Gehversuche“ im GrazMuseum ging im Sommersemester 2012 die Lehrveranstaltung „Stadtspaziergänge. Gehen als künstlerische Praxis“ voran. In dieser haben Studierende den Spaziergang unter kulturgeschichtlichen, stadtplanerischen und ökologischen Aspekten untersucht und künstlerische Arbeiten entwickelt, die einen neuen Blick auf die eigene Stadt, deren Strukturen und soziale Gefüge eröffnen.

 

Mit Arbeiten von: Nadin Bierbauer, Horia Daniel Brad, Miroslava Denina, Zerina Dzubur, Denise Erhardt, Luis Pedro Hurtate Caceres, Christoph Walter Pirker, Hannes Pramstraller, Alexander Pucher, Daniel Tolpeit, Cordula Weitgruber, Marco Wenegger

Kuratiert von Brigitte Kovacs und Christina Töpfer

Assistenz: Hannah Feichtinger