Scaleptures - klein aber sein

Zu klein, als dass ihr Sein, geschweige denn ihr Sinn, beachtet wird.
Deswegen haben sie auch keinen – die Scaleptures.


Die Last, einen Sinn zu tragen, möchten wir diesen zu klein geratenen Skulpturen nicht (selbst) auferlegen.
Die Skulpturen verlieren sich im großen Zusammenhang. Sie können kaum erkannt und gefunden werden, und wenn doch, so soll sich jede Besucherin, jeder Besucher eine eigene Geschichte dazu erzählen. Mit jeder weiteren Scalepture, die erblickt wird, schreibt sich die Erzählung wieder um. Nach dem Verlassen des Parkes ist die Geschichte zu Ende und die Skultpuren verweilen wieder, leicht, in ihrer Sinnlosigkeit, bis sie die Zeit davonträgt, oder bis sie nicht mehr im Park sind und anderswo ein neues Nichtsein beginnen.

 

Andreas Eibl, Stefan Krische, Jürgen Münzer, Gernot Pichler